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Wurfplanung


Abby und Anouk hoffen auf gesunden Nachwuchs


Nachdem es bei der letzten Läufigkeit Ende Anfang 2018 leider nicht geklappt hat mit dem Nachwuchs, wollten wir in diesem Jahr noch einmal einen neuen Versuch starten. Abby ist mittlerweile ca. 6 1/2 Jahre alt und da sie nur einmal im Jahr läufig wird, sollte das nun aber auch der letzte Deckakt für sie sein. Es wäre ihr dritter Wurf und wir würden uns riesig freuen, wenn es klappt. Aber danach wollen wir sie wegen ihres Alters und dann drei Würfen aus der Zucht nehmen und ihr die Strapazen nicht noch ein weiteres Mal zumuten.

Am Wochenende vom 22. bis 24. Februar 2019 durfte unsere Abby im Bergischen Land Anouk from the Castletown kennenlernen. Der Zeitpunkt war offenbar optimal erwischt, denn die beiden hielten sich am Freitag nicht lange mit dem Bekanntmachen auf und kamen gleich zur Sache. Dieses Mal wurde der Deckakt mit langem Hängen auch sichtbar vollzogen. Gleiches dann noch einmal am Samstag und am Sonntag.

Wir hoffen, dass es geklappt hat und würden uns über süße kleine Welpen des E-Wurfes riesig freuen. Zuvor wird es noch eine gewisse Zeit lang Ungewissheit geben. Vermutlich sehen wir dieses Mal vom Ultraschall ab, der für Abby bislang immer einen Wahnsinnsstreß bedeutet hat. Auf dem Tisch zu liegen, auch noch seitlich, rasiert zu werden, dann das kalte Glibberzeug drauf, sie konnte fast nicht so schnell hecheln, wie sie gestresst war. Das muss nicht sein, deshalb ersparen wir ihr das. Wir beobachten bei ihr neben einem gesteigerten Appetit auch eine zunehmende Anhänglichkeit, was beides Zeichen einer Trächtigkeit sein können. Außerdem war auffallend, dass mit dem Deckakt die Phase abrupt beendet war, in der sie zuvor Amigo immer gestresst hat, weil sie ihn permanent aufgefordert hat. Ohne (erfolgreichen?) Deckakt reißt das nicht abrupt ab, sondern wird nach und nach weniger. Die Natur weiß schon, wann es gut ist.

Mit Anouk haben wir eine freundlichen, ausgeglichenen, sehr folgsamen und vor allen Dingen gesunden Rüden ausgesucht. Und eine Schönheit ist er obendrein. Er ist komplett genetisch durchgecheckt, ist frei von DM, CEA, PRA, ist HD- und ED-frei, lediglich bei MDR1 ist er Träger. Unsere Abby gleicht diese aber mit Ihrem MDR1 +/+ aus. Wir dürfen - wenn es eingeschlagen hat - auf genetisch gesunde Welpen hoffen.

Erstmals dürften dann Welpen in unserem neuen Zuhause aufwachsen, da wäre auch für uns einiges neu. Aber auch hier legen wir weiterhin Wert darauf, dass Welpen möglicht viele Umwelteinflüsse kennenlernen, wollen sie oft im Freien tollen lassen, wozu es noch den Bau einer Rampe auf der Außentreppe zum Garten braucht.

Wir freuen uns immer über Interesse an unseren Welpen und unserer Zucht, scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren. Aber seien Sie nicht überrascht, wenn auch wir die eine oder andere Frage stellen. Wenn wir unsere Abby decken lassen, tragen wir für die Welpen auch über die Abgabe hinaus immer mit die Verantwortung. Schließlich sollen sie im neuen Zuhause immer ein glückliches Hundeleben führen.

Unsere Vorstellung von der Colliezucht

Grundsätzlich wollen wir bei unserer Zucht neben sehr guten Charaktereigenschaften des Deckrüden in allererster Linie auch auf dessen sehr gute Gesundheitswerte achten. Uns ist es absolut wichtig, dass Welpen aus unserer Zucht beste Voraussetzungen für eine gute Gesundheit haben. Eine Belegung unserer Abby findet übrigens ausschließlich auf natürliche Art und Weise statt. Wir lehnen es grundsätzlich ab, unsere Abby etwa beim Deckakt festzuhalten, damit ein Rüde aufspringen kann. Wenn Abby es will, lässt sie das Aufspringen zu, ansonsten soll es eben nicht sein. Stützen ja, Festhalten nein. Und schon gar nicht würden wir sie künstlich befruchten lassen, um bloß nicht leer auszugehen. Wir sind und bleiben eine Hobbyzucht und richten uns nach der Natur.

Für eine gute Gesundheit ist es uns einfach auch wichtig, dass nicht nur DM und MDR1 per Gen-Test untersucht worden sind, sondern auch die Augen auf CEA und PRA gentechnisch untersucht wurden. Es nützt nichts, nur zu wissen, dass bei einem Deckrüden im Welpenalter kein CEA festgestellt wurde, denn dann kann er trotzdem den Gendefekt in sich tragen und weitervererben. Genau das wollen wir verhindern. Es ist leider noch immer weitverbreitete Meinung unter den Deckrüdenbesitzern, eine klinische Untersuchung des Deckrüden auf CEA im Welpenalter sei ausreichend. Dem ist mitnichten so, aber die gentechnische Untersuchung auf CEA ist halt leider auch eine der teuersten, so dass sie viele Züchter scheuen. Eigentlich sehr schade.

Wenn irgendwie möglich, planen wir unsere Würfe zeitlich so, dass die Welpen nicht im tiefsten Winter geboren werden, denn wir wollen die Welpen ab einem Alter von ca. 4 Wochen auch schon in den Garten raus lassen können. Das ist uns deshalb so wichtig, weil die Welpen natürlich von früh an alle Umweltreize drinnen und draußen kennenlernen sollen und es auch nur so gelingen kann, die Welpen nach frühestens 10 Wochen mehr oder weniger stubenrein abgeben zu können. Wenn man sie nach jeder Mahlzeit oder nach dem Aufwachen gleich nach draußen lassen kann, lernen sie ganz schnell, die Geschäfte draußen zu verrichten. Es erfüllt uns schon mit einem gewissen Stolz, wenn wir da - wie insbesondere beim D-Wurf - entsprechendes Lob von den späteren Welpenbesitzern zurückbekommen, weil vielleicht gerade nur noch ein-, zweimal ein Malheur passiert ist.

Wie eben schon angedeutet geben wir unsere Welpen frühestens mit 10 Wochen ab. Wir wollen sie nicht schon nach 8 Wochen "abschieben", weil sie uns sonst zuviel Arbeit machen und nur noch Kosten verursachen. Nein, diese Zeit ist für die Sozialisierung und Prägung der Welpen so dermaßen wichtig, dass wir es nicht verantworten wollen, sie früher abzugeben.

Wir freuen uns immer, wenn sich jemand für unsere Zucht und unsere Lieblinge interessiert. Scheuen Sie sich nicht, uns anzuschreiben oder anzurufen, wir beißen ebensowenig wie unsere Hunde. Auch wer sich gerne schon heute ein Bild von uns und unserer Aufzucht machen will, auch wenn noch keine Welpen da sind, ist jederzeit willkommen. Wir merken zwar auch schon heute Wünsche vor, können aber nicht in die Natur eingreifen und daher keine festen Zusagen machen. Und fordern schon gar nicht heute schon Anzahlungen für Reservierungen, die wir vielleicht gar nicht bedienen können. Andersrum ist aber auch sicher, dass wenn wir einen ernsthaften Wunsch vormerken, wir auch dazu stehen.

Also immer mal wieder reinschauen, wie sich alles so entwickelt. Auf dass es bald wieder so schöne Szenen gibt wie auf dem kleinen Bild rechts oben...